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Wed, 28 Jun 2017

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Literatur

Aufgepasst! Nur hier könnt ihr einige der Texte lesen, die ich verfasst habe. Ich hoffe ihr findet Gefallen daran. Am besten ihr sucht euch in der Archivleiste eine der vielen Kurzgeschichten aus. Und schaut ruhig öfter vorbei, weil ich diesen Bereich immer weiter erweitern werde.
Vieles sehe ich auch als Spielvorlage an. Denn es gibt nichts besseres als ein Spiel, bevor man es designt und programmiert, in Wort und Bild zu skizzieren.
Viel Spaß^^!

Konzepte: frühes BlackBox Konzept |

Fantasie: Andia Kapitel I ~Schatten~ | Andia Kapitel II ~Pforte~ |
Andia Kapitel III ~Graues Blut~

Humor: Wincent ~Eine Tonnengeschichte~

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Wincent

:.Eine Tonnengeschichte.:

Es machte Klong. Wincent saß in seiner Tonne und klopfte amüsiert auf die Wände. Die Tonne war recht klein und doch schaffte er es schon seit Kindesjahren hineinzuklettern. Nun war er 30 und lebte in einer glücklichen Ehe. Solange man die Ehe mit zwei Tonnen als glücklich bezeichnen will. Er schlug immer weiter auf die Wand zu, sodass sie mittlerweile leicht nachgab. Genau genommen saß er auch gar nicht in der Tonne sondern stand, was wiederum bedeutet, dass sie über seinen Oberkörper gestülpt war. Wincent kicherte. Die neue Art der Benutzung seiner geliebten Tonne war sehr ungewohnt für ihn. Früher reichte es aus einfach nur reinzuhüpfen, um auf den Spaß zu kommen. Das Klong klang jetzt eher wie ein dumpfes karges Bong. Wincent haute immer energischer drauf und hüpfte hin und her, ein Vorteil, sogar ein entscheidender Vorteil, wenn man die Tonne anzog anstatt im Inneren zu hocken und auf die Oma zu warten, um vor dem Schlafengehen rausgeholt zu werden. Vor dem Einschlafen gab es damals noch Kekse mit Milch und die Gutenachtgeschichte nicht zu vergessen. Aber ein solcher Krimskrams für Kinder war nicht mehr nötig. Der dreißigjährige Wincent war zu einem echten Mann heran gewachsen. Gut er hatte ein ungewöhnliches Hobby und eine Ehe, die ihres gleichen sucht. Aber wer kann sich heutzutage schon erlauben nicht anders zu sein. Immerhin hatte er vom jahrelangen Tonnenschleppen und Klopfen einen muskulösen Oberkörper bekommen, den er keiner Frau vorenthalten sollte. Was er aber zwangsläufig tat, weil die Wahrscheinlichkeit seine massiven Schultern und wassermelonengroßen Bizeps einer Frau zu präsentieren vergleichsweise gering war, wenn man den Tag in einer der beiden Tonnen verbrachte. Durch einen von ihm angebrachten Schlitz konnte er sehen wie langsam die Sonne unterging. Ein weiterer genialer Tag seines Lebens war vorbeigedüst. Wincents Schläge wurden immer unregelmäßiger. Wenn man als Nachbar tagsüber sein Hobby als Metronom nutzen konnte, war es nachts absolut für nichts tauglich. Seine Nachbarn, die Wincent übrigens mied, was sich aber als nicht weiter schwierig darstellte, weil diese darauf achteten mindestens zwei Straßen weiter zu wohnen, fanden sicherlich hierin den Grund dafür, weshalb ihn einige wenige einen Taugenichts nannten. Der Rest brach einfach nur in Lachen aus.

Damit keine von Wincents Tonnen enttäuscht oder traurig war und um Eheproblemen vorzubeugen, richtete er sich einen Wochenplan ein. An den geraden Tagen war die grüne und an ungeraden die rote Tonne dran. Heute war Dienstag, der 3. Insofern steckte er in seiner geliebten und ältesten Tonne, der Roten Alice, wie er sie liebevoll nannte. Wobei an dieser Stelle zu erwähnen sei, dass als er die Tonne als Kind zusammen mit seinem Vater aus dem Fluß zog, sie noch gräulich und mit Algen bewachsen war, was gleichermaßen für seinen Vater galt, der zuvor wochenlang als vermisst gemeldet wurde. Wohingegen die heutige rötliche Farbe vom Rost herkam, der dem ehemaligen Ölcontainer stark zugesetzt hatte. Lange würde sie nicht mehr standhalten. Das war Wincent wohl bekannt und doch genoss er jeden Augenblick in ihr. Es war sogar eine gelungene Koexistenz. Die Rote Alice drücke sogar bei Seitenstichen mit der grünen Tonne, an jedem geraden Tag und vor allem am 29.Februar, ein Auge zu.

Die Sonne war bereits untergegangen und hinterließ einige rote Sprenkel am dunklen Nachthimmel. Wincent wurde müde. Ein letztes Mal machte es Klong, woraufhin er gelangweilt seinen muskulösen Körper herauszwängte und die Tonne abwarf, um im Inneren des Hauses zu verschwinden. Um der Vewirrung entgegenzuwirken, möchte ich erwähnen, dass dieser Prozess ganz und gar nicht mit der Metapher einer hässlichen Raupe beschrieben werden kann, die aus einer Puppe verwandelt emporsteigt. Hätte er eine Veränderung jeglicher Art durchgemacht, wäre diese Metapher auf jeden Fall zum Einsatz gekommen. Doch dem war nicht so. Wincent hatte nichts dazugelernt und machte keine Anstalten auch nur das Geringste an seinem Lebensstil umzustellen. Er machte sich lediglich, wie jede Nacht, auf den Weg ins Bett, wo es einst noch Kekse und Milch gab und die Gutenachtgeschichte nicht zu vergessen. Hinter ihm blieb die Tonne bewegungslos und still liegen, die Wand ausgebeult und rostig und rot, obwohl sie früher grau bis grünlich gewesen war. Für einen Moment dachte er einen dumpfen Schlag zu hören, doch es war nur das Echo eines verstrichenen Tages, das die ganze Nacht über in seinen Träumen nachhallte.

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News

28.05.2012
Something,
Something is coming...
#^+o

24.12.2010
Frohe Weihnachten,
Und wieder ist fast ein ganzes Jahr vergangen. Leider gab es 2010 nur wenige Aktualisierungen auf kstudios. Und auch wenn der veröffentlichte erste Prototyp von BlackBox zu den Highlights gehörte, waren viele versprochene Dinge nicht dabei. Wird sich das im nächstes Jahr ändern? Das hoffe ich aber versprechen kann ich nichts. kstudios wird in jedem Fall weitergeführt. Denn diese Seite ist wie ein Teil von mir.
Für alle, die glauben ein Informatik-Studium sei das einfachste, was man studieren kann: Informatik gehörte nicht umsonst ursprünglich ausschließlich zur Mathematik. Aber spannender und weltbezogener ist es allemal.
Was sind meine Vorsätze fürs Neue Jahr? Die Prüfungen zufriedenstellend bestehen, mich mal in Unity 3.1 einzuarbeiten (mal ehrlich, wenn man kostenlos ein derartiges Entwicklungstool hinterher geworfen bekommt, greift man doch zu), an BlackBox weiter zu basteln und mich in den neuen Blender einzuarbeiten. Ich denke das klingt ganz passabel.
Nun denn:
Ein frohes Fest und guten Rutsch ins Neue Jahr wünscht euch kstudios.de!

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Quick terrain/ Schnelles Terrain Tutorial (no sound) from Grygoriy Kulesko on Vimeo.

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