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Wed, 23 Aug 2017

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Lite-C,3d Game Studio

Literatur

Aufgepasst! Nur hier könnt ihr einige der Texte lesen, die ich verfasst habe. Ich hoffe ihr findet Gefallen daran. Am besten ihr sucht euch in der Archivleiste eine der vielen Kurzgeschichten aus. Und schaut ruhig öfter vorbei, weil ich diesen Bereich immer weiter erweitern werde.
Vieles sehe ich auch als Spielvorlage an. Denn es gibt nichts besseres als ein Spiel, bevor man es designt und programmiert, in Wort und Bild zu skizzieren.
Viel Spaß^^!

Konzepte: frühes BlackBox Konzept |

Fantasie: Andia Kapitel I ~Schatten~ | Andia Kapitel II ~Pforte~ |
Andia Kapitel III ~Graues Blut~

Humor: Wincent ~Eine Tonnengeschichte~

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Andia

Kapitel I

:.Schatten.:

Blut lief aus der frischen Wunde. Wie eine Schlange floss es sein Bein herunter. Die rote Spur, welche die Schlange hinter sich zog, vermischte sich mit dem Dreck und Schmutz der dunklen engen Gossen von Andia. Die scharfe steinerne Ecke einer Mauer hatte eine bleibende Erinnerung hinterlassen. Doch er spürte den Schmerz nicht. Er rannte. Rannte um sein Leben, prallte immer wieder an eine Mauer um sich daraufhin tiefer ins Labyrinth aus verfallenen Häusern der Stadt zu verkriechen. Die Pupillen pulsierten und das verschwommene Bild tausender Gänge verschmolz zu einem großen Klumpen vor seinem geistigen Auge. Er keuchte. Seine Muskeln waren längst nicht mehr im Stande die Flucht zu ertragen. Angst war das einzige, was ihn vorwärts trieb. Allein der Gedanke sich umzuschauen und dem lautlosen Zischen direkt hinter ihm ins Gesicht zu blicken, ließ ihn erschaudern. Es hallte durch die Dunkelheit und vermochte erst tief in seinem Kopf zu verstummen. An den Wänden tastend bannte er sich den Weg durch die Nacht, wechselte ständig die Richtung, bog ab nach links und rechts, stolperte mehrmals, versuchte dem immer näherkommenden Zischen zu entkommen, zerriss sich an den alten Steinen Kleidung und Haut. Seine Verfolger, wenn sie überhaupt in der Lage dazu waren, kannten keine Gnade. Gemächlich schritten sie hinter ihm her durch die Stille der Unterstadt. Plötzlich verlor er die Kraft und fiel an einem Riss im Boden des kleinen Marktplatzes zusammen. Seine Hände tasteten nach etwas harten, zogen ihn weiter. Kriechend versuchte er das Zischen aus seinem Kopf zu verbannen, wo es sich festgesetzt zu haben schien. Das wars. Auch der letzte Wille seines Geistes vermochte ihn nicht mehr zu führen. Mit letzter Anstrengung drehte er sich auf den Rücken um, versuchte die Verfolger zu fokussieren. Sein leiderfülltes Gesicht sank auf den Boden. Alles schien sich um ihn herum zu drehen und sich in ein riesiges schwarzes Karussell zu verwandeln, das ihn in eine unersichtliche Tiefe mitriss. Zwei dunkle Gestalten standen über seinem Körper und waren doch in Bewegung, gehüllt in lange Gewänder, die eine unendliche Tiefe zu umschließen schienen. Ein grässliches Klirren vermischte sich mit den giftigen Farben der Umgebung. Im Augenwinkel flog ein dritter Schatten durch die Luft. Daraufhin blieben die Verfolger stehen, wobei sie kaum den steinernen alten Boden unter ihnen berührten. Die Unendlichkeit unter den Kutten beobachtete die Dächer um den Platz herum. Die Schatten der Nacht wirkten so lebendig wie nie zuvor und huschten hin und her. Das stumme Zischen wurde von der plötzlichen Stille übertönt. Selbst der Wind, der sich mühevoll einen Weg durch die verfallene Unterstadt suchte, vermochte die abnormale Stille nicht zu überholen. Etwas flog blitzschnell durch die Luft. Für einen kurzen Moment hätte man glauben können, dass die Gestalten sich zu schwarzen übel riechenden Qualm auflösten um sich daraufhin wieder zu materialisieren. Zwei laute Donnerschläge hallten durch die honigartige Luft. Um sie herum zeigten sich Umrisse des Schattens, der wie ein wildes Tier von einem Dach zum nächsten sprang und die beiden Verfolger zwang sich auf dem Platz zu verteilen. Unvorhersehbar aus welcher Richtung ein Angriff folgen würde. Hektisch schwebten die Gestalten durch die Luft und zogen dabei zwei rot leuchtende Schwerter, die von außen betrachtet die Dunkelheit wie Seide zerschnitten. Das Zischen verwandelte sich in ein leises angsteinflössendes Summen wie das von Insektenhorden und funkenartige Entladungen flackerten durch die Luft, die eine dunkle verschwommene Gestalt auf dem Dach des höchsten Punktes der Unterstadt umrissartig sichtbar machten. Wie ein Kreuz ragte sie auf dem dunkel roten Hintergrund des Nachthimmels über der Stadt empor und blendete seine müden Augen. Mit lautem hohem Schrei setzten die Gestalten zum Luftangriff an. Der Unbekannte sprang ab, drehte sich über den Angreifern um die eigene Achse. Die zwei glänzenden Pistolen in seinen Händen ließen erneut eine Salve los. Er durchbrach den dichten Qualm, steckte seine Feuerwaffen hinterm Rücken ein, holte sogleich zwei riesige Schwerter hervor, landete auf dem dunklen harten Boden. Der erste Angreifer hechte aus dem Rauch auf ihn zu und schlug mit der glühenden Klinge um sich. Traf jedoch Leere. Ein Schatten sprang hoch zu einer Hauswand gegenüber, stieß sich ab, flog zur nächsten und zerschnitt mit einem Überkopfhieb die pechschwarze Gestalt ent zwei als er sich zwischen den beiden Verfolgern abrollte. Seine Waffen durchtrennten den feindlichen Körper wie Luft, zogen gleichzeitig eine grell leuchtende Spur hinter sich. Explosionsartige Stille breitete sich mit einem lauten Echo aus und zwei Dämonenschwerter fielen, zusammen mit der zweiten Gestalt, die mit einem blitzschnellen Stich nach hinten nicht gerechnet hatte als sie die Schwäche ihres Gegners ausnutzen wollte um ihm den Kopf abzutrennen, zu Boden.

Er lag auf dem Marktplatz. Erst jetzt bemerkte er den Schmerz und die Blutlache um sein Bein herum, die von der blutigen Schlange gespeist wurde. Das Rauschen des Windes gewann endlich die Oberhand und wehte durch sein langes zerzaustes Haar. Der Retter ging aus der Hocke, in der er nach seiner Attacke gelandet war, versteckte die langen Kampfschwerter hinterm Rücken und bewegte sich mit gemächlichen Schritten auf seinen kauernden Körper zu. Das schmerzerfüllte leblose Gesicht blickte erwartungsvoll zu ihm hoch. Wer, wer bist du? Eine scharfe Messerklinge setzte an seinem Hals an. Und du, kommst mit mir. Der Lauf einer reich verzierten Pistole schien ihn zu beobachten.

Die pechschwarzen Kutten zerstreuten sich wie Sand in die Nacht und wurden vom scharrenden Wind davon geweht, daraufhin die Klingen, deren rotes Leuchten langsam erlosch und von der Klingenspitze zum vermeintlichen Griff wie heißer Honig herabfloss. Und die allgegenwärtigen Kräfte der Natur triumphierten. In weiter Ferne glaubte man ein Stimmengewirr wahr zu nehmen. Seb fiel in Ohnmacht und verschwand im Schutz des nächtlichen Andia bis er mit ihr verschmolz.

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News

28.05.2012
Something,
Something is coming...
#^+o

24.12.2010
Frohe Weihnachten,
Und wieder ist fast ein ganzes Jahr vergangen. Leider gab es 2010 nur wenige Aktualisierungen auf kstudios. Und auch wenn der veröffentlichte erste Prototyp von BlackBox zu den Highlights gehörte, waren viele versprochene Dinge nicht dabei. Wird sich das im nächstes Jahr ändern? Das hoffe ich aber versprechen kann ich nichts. kstudios wird in jedem Fall weitergeführt. Denn diese Seite ist wie ein Teil von mir.
Für alle, die glauben ein Informatik-Studium sei das einfachste, was man studieren kann: Informatik gehörte nicht umsonst ursprünglich ausschließlich zur Mathematik. Aber spannender und weltbezogener ist es allemal.
Was sind meine Vorsätze fürs Neue Jahr? Die Prüfungen zufriedenstellend bestehen, mich mal in Unity 3.1 einzuarbeiten (mal ehrlich, wenn man kostenlos ein derartiges Entwicklungstool hinterher geworfen bekommt, greift man doch zu), an BlackBox weiter zu basteln und mich in den neuen Blender einzuarbeiten. Ich denke das klingt ganz passabel.
Nun denn:
Ein frohes Fest und guten Rutsch ins Neue Jahr wünscht euch kstudios.de!

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Quick terrain/ Schnelles Terrain Tutorial (no sound) from Grygoriy Kulesko on Vimeo.

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